Um es plastisch zu machen, folgendes Extrembeispiel:
Ein Fahrer mit 50Kg Gewicht stellt die Federvorspannung der hinteren Federbeine auf Stufe 5. Das bedeutet, die Feder wird maximal vorgespannt und es verbleibt nur ein sehr geringer (mglw. kein) "Ausfederweg" der beiden Federbeine. Das hat zur Folge, daß bei Unebenheiten oder in Kurven keine ausreichende Möglichkeit zum Ausfedern mehr vorhanden ist und es somit zu vermindertem Gripp, mglw. in ungünstigen Konstellationen zum Abriss des Gripps kommen kann, dann mit den bekannten Konsequenzen.
Umgekehrte Richtung bedeutet: 2 Personen mit viel Gepäck, Summe vielleicht 300Kg, Federvorspannung auf Stufe 1.... Federbeine gehen bei Unebenheiten hinten auf Block, da kein ausreichender "Einfederweg" mehr vorhanden ist. Auch hier kann in Kurven in bestimmten Konstellationen von Geschwindigkeit und Fahrbahnbelag das Rad den Gripp verlieren, da ein auf Block gehendes Federbein keine Reserven mehr hat, um sauber Unebenheiten auszufedern.
Ob der Fender schleift kann ich nicht sagen, ist aber nicht anzunehmen. Die Belastung für Lager, Felge und weitere Komponenten bei einem auf Block befindlichen Federbein sind allerdings enorm und werden dann nur durch die Verformung des Reifens abgefangen.