Im Forum wurde schon viel geschrieben über den Reifenverschleiss. Die Erfahrungsberichte gehen tatsächlich weit auseinander.
Ich habe nun 20'000 km auf dem Zähler, den Hinterreifen musste ich jeweils zwischen 5'500 und 6000 km wechseln, wobei er beim Wechsel jeweils nicht mehr genügend Profil hatte. Im Juli machte ich von der Schweiz aus die Route des Grandes Alpes (Martigny bis Menton und zurück), insgesamt 1500 km Passstrassen. An 2 von 5 Tagen hat es sogar geregnet. Die Reifen wurden unmittelbar vor dem Start vorne und hinten neu aufgezogen (Metzeler Marathon), der Verschleiss war sowohl vorne als auch hinten nach der Tour sichtbar. Ich werde mit dem Hinterreifen erneut nicht viel mehr als 5000 km fahren können. Der Reifen vorne wird wohl nicht viel länger halten (dieser zeigt vor allem auf den Flanken Verschleiss).
Meistens schalte ich unter 3000 Umdrehungen, der Verbrauch liegt dann bei längeren Ausfahrten bei knapp über 5 Liter auf 100 km. Ich fahre ausserorts auch nie mit Geschwindigkeiten über 100 km/Stunde, also keine Beschleunigungsorgien. Wenn jemand wie ich praktisch nie auf Autobahnen fährt und bei dieser Fahrweise mehr als 6000 km hinkriegt, frage ich mich, wie er dies schafft. Es ziehen ja immer, auch bei frühem Hochschalten, 140 oder mehr nm am Hinterrad. Daher der hohe Verschleiss.
Nur eine noch härtere Gummimischung in der Mitte würde Abhilfe verschaffen. Möglicherweise würde dann die Haftung bei Nässe darunter leiden. Ich war auf der Tour in Frankreich überrascht, wie zügig die TB in Kurven bei nasser Fahrbahn gefahren werden kann. Diese Eigenschaft ist auch nicht zu unterschätzen.
Ich wünsche allen ein schönes und unfallfreies Wochenende
Gruss aus der Schweiz, Armin